Hirngespinste

Wenn ich mal in die Zukunft träumen darf, dann sehe ich eine Welt, in der jegliche Kategorien, egal ob arm oder reich, schwarz oder weiß, homo- oder heterosexuell, Mann oder Frau usw. schlichtweg keine Rolle mehr spielen. In der sich noch mehr Menschen für Politik interessieren und engagieren, weil sie politische Prozesse verstehen und begriffen haben, dass meckern einfach nicht reicht. Ich sehe eine Welt, in der Politik nicht mit Korruption in Verbindung gebracht wird und ihr allgemein teilweise sehr negatives Image abgelegt hat.

Ich sehe eine Welt, in der künstliche und natürliche Intelligenzen Hand in Hand miteinander leben, ohne dass wir die Souveränität über unsere Daten verlieren. Und in dieser Welt wird u.a. mithilfe der Digitalisierung mehr Transparenz und Teilhabe an politischen Prozessen geschaffen.


Ich sehe eine Welt, in der Bildung nicht an Abschlüsse geknüpft ist, wo es nicht um Noten geht, sondern Wissen und Fähigkeiten und wo junge Menschen zu Persönlichkeiten gebildet und erzogen werden, die die Ideale von Nachhaltigkeit, sozialer Gleichberechtigung, Frieden, Freiheit und Achtung der Menschenwürde wirklich verinnerlicht haben. Denn diese Welt braucht keine Zeugnisse, sondern Zukunftsdenker. Sie braucht Menschen und keine zum Bulimielernen herangezogene Maschinen. Ich sehe einen Welt, in der gute Bildung für alle zugänglich ist und die Herkunft keine Rolle für die Zukunft spielt. In dieser Welt wird niemand abgehängt, denn alle kümmern sich umeinander.

Ich sehe eine Welt, in der wir Nachhaltigkeit vollumfänglich denken und umsetzen: sozial, ökologisch und ökonomisch. Denn unendliches Wachstum und Ausbeute ist weder für unsere Erde noch für uns als Menschheit gut.

Und schließlich sehe ich eine Welt, in der keine Waffen hergestellt werden, weil es keine Kriege mehr gibt.
Man mag mich eine Pazifistin nennen, aber Krieg ist für mich keine Form der Politik, auch nicht mit anderen Mitteln.